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Bilanz eines erfolgreichen Traditionsvereins
 

1934 -> Vereinsgründung
In Erkenntnis des hohen Freizeitwertes der die Gemeinde Rheidt umgebenden Landschaft hatten Anfang 1934 einige Rheidter Bürger die Idee, die natürlichen Schönheiten nicht nur zu erhalten, sondern auch zu schützen und weiter auszubauen. Anlässlich einer Veranstaltung des Rheidter Theatervereins am 3. Mai 1934 in der Gastwirtschaft Frohn "Zum Lüches" wurde die Idee mit der Gründung des Verschönerungsvereins in die Tat umgesetzt. Beteiligt an dieser historischen Veranstaltung waren:

Dahl, Wilhelm (Schneider)

Dahl, Wilhelm (Maurer)

Eich, Peter

Frohn, MatthiaS

Hess, Konrad

Impekoven, Josef

Lammerich, Josef

Lammerich, Peter

Lülsdorf, Bartholomäus

Lülsdorf, Josef

Pütz, Heinrich

Pütz, Heinrich

Schäfer, Johann sen.

Thiebes, Josef 


Dass man es nicht bei guten Absichten bewenden liess, zeigen die bald einsetzenden Aktivitäten. Die erste Ruhebank wurde im Frühsommer an der Fähre Widdig-Rheidt aufgestellt, Spazierwege wurden ausgebessert und ausgebaut, Erholungsmöglichkeiten im Rheidter Werth geschaffen und gepflegt. Ende 1939 zählte der Verein bereits 87 Mitglieder, 32 Ruhebänke wurden bis dahin angeschafft und aufgestellt.

Der Krieg hinterliess jedoch auch im Verschönerungsverein schmerzhafte Wunden, der Verein zählte 1947 nur noch 35 Mitgleider. Der Schwerpunkt des Vereins in den ersten Nachkriegsjahren lag in der Existenzsicherung sowie im Wiederaufbau des Vereins.

 

1951 -> 1. Generalversammlung nach dem Krieg
Am 3. März 1951 fand im Lokal "Zur alten Post" die erste Generalversammlung nach dem Kriege statt. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis die Kriegswunden verheilt waren, die Interessen der Bürger in den Nachkriegsjahren galten verständlicherweise in erster Linie der Wiederherstellung der eigenen Existenz und der Schaffung von Lebensgrundlagen für die eigenen Familien.

Erst ab 1960 kann wieder ein lebhaftes Interesse der Rheidter Bürger am Verschönerungsverein verzeichnet werden. In den Folgejahren stieg die Zahl der Mitglieder sprunghaft an; bestand der Verein in 1959 noch aus einem "kleinen Häuflein" von 60 Mitgliedern, so konnte man 10 Jahre später stolz auf eine Zahl von 685 Mitgliedern verweisen. Aktuell umfasst der Verein sage und schreibe fast 1100 Mitglieder. Diese grosse Teilnahme zeigt einerseits die grosse Anerkennung der gesetzten Ziele und geleisteten Arbeit, stellt aber zugleich auch einen Auftrag an die Zukunft dar, nämlich kontinuierlich sich für die Belange der Bürger von Rheidt und den Ort selbst einzusetzen.

 

1962-> erstmalige Beteiligung des VV-Rheidt am Rheidter Sonntagszug
Seit Einführung des Sonntagszuges im Rheidter Karneval im Jahre 1962 beteiligt sich der VVR, der sich mittlerweile zu einem der mitgliedsstärksten Rheidter Ortsvereine entwickelt hat, mit einem Grosswagen am närrischen Geschehen.

 

1962-> erstmalige Ausrichtung "Fest der Älteren Bürger"
Im Jahre 1962 fand in Rheidt erstmalig ein Tag der Älteren Bürger statt, wobei dem Verkehrs- und Verschönerungsverein die Organisation übertragen wurde. Dieser Tag der Älteren Bürger ist inzwischen ebenso Tradition geworden wie der Auftrag an den Verein, die Ausrichtung des Festes zu übernehmen. Mit reger Unterstützung anderer Rheidter Grossvereine gelingt es seitdem immer wieder, den älteren Bürgern unserer Gemeinde einen unvergesslichen Tag zu bereiten.

 

1964-> Eintragung in das Vereinsregister
der Eintrag in das Vereinsregister war dadurch notwendig geworden, weil der Verein zu dieser Zeit als Grunderwerber auftrat. In 3 Phasen erwarb er im Rheidter Werthchen einen beträchtlichen Geländestreifen, der zu einer zusammenhängenden Grünfläche gestaltet wurde (umfasst u.a. auch den heutigen Spielplatz). Seit dieser Zeit führt der Verein zusätzlich das   "e.V." in seinem Namen.

 

1970-> der VVR stellt den Prinzen für den Rheidter Karneval
Mit Prinz Theo I. (Adjutant: Klaus Kolligs) stellte der VVR zum ersten Mal in seiner Geschichte den Regenten für das närrische Volk. "Rheidt blüht auf" hiess das Motto damals. Dass dem tatsächlich so war, war auch ein Verdienst des VVR, der mit zahlreichen Massnahmen das Dorf und seine Umgebung in der Vergangenheit wieder zum Blühen brachte.

 

1970 -> Der VVR begrüsst das 1000. Mitglied
Die zielgerichtete und erfolgreiche Arbeit des Vereins findet breite Resonanz innerhalb der Bevölkerung. Anlässlich des Frühlingsfestes wird das 1000. Mitglied geehrt.
 

1973 -> Einweihung Kinderspielplatz
In den sechziger Jahren begann der VVR mit dem Bau eines Spielplatzes auf dem vereinseigenen Grundstück am Rheidter Werthchen. Im Sommer 1973 wurde er schliesslich in einem festlichen Rahmen der Öffentlichkeit übergeben. Mit seiner besonders schönen Lage und einem überzeugenden Angebot an Spielgeräten kann dieser Spielplatz getrost als "einzigartig" bezeichnet werden und ist unverzichtbarer Bestandteil des Rheidter Freizeitangebots.
 

1980 -> Mit Prinz Josef II. (Winkowski) in den Rheedter Karneval
Nach 10 Jahren Pause stellt der VVR wieder den Regenten für das närrische Volk.
Prinz Josef II. (mit seinem Adjutanten Heinz Lux) stellt seine Regentschaft unter das Motto: "Jecke Minsche, jecke Tön, mache unse Rheedt irsch schön".

 

1989 -> VVR schickt Prinz Reinhold II. ins närrische Treiben

Mit dem Ziel "Wir verschönern Rheidt zur allgemeinen Freud" tritt in der Session 1989 Prinz Rheinhold II. seine närrische Regentschaft an. Mit seinem Adjutanten Hans-Josef Klein vertritt er eindrucksvoll die Belange des VVR.

 

1990 -> Am Rheidter Werthchen findet das erste Kinderspielfest statt
Nach Anregung von Harald Mutke fand im Sommer 1990 auf dem vereinseigenen Spielplatz am Rheidter Werthchen ein Spielfest für unsere kleineren Mitbürger statt, das sich in der Folgezeit zu einem echten "Publikumsrenner" entwickelt. Bis zu 1000 Besucher kommen jeweils am letzten Samstag der Sommerferien zum Rheidter Werthchen, um einen mitreissenden Familiennachmittag zu erleben. Das Spielfest hat mittlerweile einen festen Platz im Kalender der Rheidter Familien.
 

1999 -> Rheedter Karneval mit Prinz Hermann-Josef II. (Thiebes)
Nach 10-jähriger "Abstinenz" wieder ein Regent aus den Reihen des VVR. Seinem hohen Anspruch "Singe, danze, laache, wir wolle Rheedt noch schöner mache" konnte Prinz Hermann-Josef II. mit seinen Adjundanten Otger Brockherde an jedem Tag seiner Regierungszeit gerecht werden und die Farben des VVR eindrucksvoll vertreten.

 

2009 -> Der VVR feiert sein 75-jähriges Jubiläum - Prinz Wolfgang I. (Hopp) regiert das närrische Volk
Seiner grossen Bedeutung für den Ort Rheidt bewusst, stellt sich der VVR zum 75-jährigen Vereinsjubiläum der Verantwortung: unter dem Motto "De VV Rheedt weed 75 Johr, alles weed schöner als je zuvor" tritt der schmucke Prinz Wolfgang I. mit seinem Adjundanten Hans-Josef Klein an, ein weiteres Stück Rheidter Karnevalsgeschichte zu schreiben und sich als 5. Prinz, der vom VVR gestellt wird, in die Annalen einzutragen.

 

2010 -> Ostereier-Suchen  mit dem VVR
Für Rheidter Kinder veranstaltet der VVR auf Initiative von Bettina Sebaldt und Wolfgang Hopp zusammen mit der KSK Köln am Ostermontag erstmalig ein grosses Ostereiersuchen. Hunderte “Dötzje” mit Eltern und Großeltern sorgen für einen Massenansturm auf dem Spielplatz am Rheidter Werth.

 

Abschliessend seien noch die 1. Vorsitzenden erwähnt, die den Verein in seiner nunmehr 75 - jährigen Geschichte geführt haben:

  • Pütz, Heinrich
  • Thiebes, Josef
  • Becker, Jean
  • Knauf, Wilhelm
  • Klein, Hans
  • Bresser, Josef
  • Linder, Jean
  • Kolligs, Klaus
  • Reinhold Winkowski
  • Klein, Hans-Josef

 

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